Der Staub der Weichsel - Angriff auf Polen
September 1939.
Der Angriff auf Polen markiert den Beginn eines Krieges, dessen Ausmaß noch niemand kennt.
Der Staub der Weichsel folgt dem Weg einfacher deutscher Soldaten vom Warten an der Grenze über Vormarsch, Gefechte und Sicherungsdienst bis in die scheinbare Ruhe nach den Kämpfen. Der Roman verzichtet auf Heldentum, Schuldzuweisung und nachträgliche Deutung. Er schildert den Krieg so, wie er erlebt wurde: fragmentarisch, routiniert, oft ohne Überblick.
Im Mittelpunkt stehen nicht politische Entscheidungen, sondern Marsch, Befehl, Müdigkeit und Anpassung. Städte und Dörfer, Wälder und Straßen werden zu Durchgangsräumen eines Geschehens, das sich zunehmend entleert. Der Krieg verliert seinen Anfang – und findet kein Ende.
Ein historischer Roman von großer Nüchternheit und Dichte, der auf zeitgenössischen Quellen basiert und bewusst Distanz wahrt.
Kein Urteil, keine Rechtfertigung – nur Fortgang.